Ausbildung zum Pilzsachverständigen der BMG – Modul III

Datum/Zeit
Date(s) - 23/11/2019 - 24/11/2019
Ganztägig

Veranstaltungsort
Schulungszentrum Ostallgäu

Kategorien


Modul III deckt das Theoriewissen zur Ökologie, Systematik, Genetik, Taxonomie und dem Umweltrecht ab.

Seminarleitung: Dr. C. Hahn

Anmeldung per email: zick.thomas@live.com – Danke

Der Begriff „Pilzsachverständige/r“ wird von Seiten der BMG als „echte/r“ Sachverständige/r gesehen – man sollte also in der Lage sein, als Expertin/Experte auch Fachgutachten erstellen zu können. Hierfür ist die Mikroskopie von Pilzen im Falle der Mykologie ein zentraler Bestandteil, denn so können Bestimmungen abgesichert werden und sind belastbarer
als reine Makrobestimmungen.
Ferner sind Pilzsachverständige der BMG in der Lage, im Vergiftungsfall auch in der Notfalldiagnostik aktiv tätig zu sein, indem sie beispielsweise Speise- und Putzreste auswerten und mikroskopieren. Natürlich wird eine überdurchschnittliche Gattungs- und Artenkenntnis von einer/einem Sachverständigen erwartet – genauso wie Basiswissen über die Ökologie und (moderne) Systematik der Pilze, so auch Grundwissen zum
Thema DNA-Stammbäume, Phylogenie etc. Grundlagen des Umweltrechts (Bundesartenschutzgesetz, Naturschutzgesetz
etc.) runden das Allgemeinwissen einer/eines Pilzsachverständigen der BMG ab.
Um das nötige Wissen zu erwerben oder zu vertiefen, werden drei Module von durch die BMG anerkannte AusbilderInnen angeboten.

Modul I ist ein Grundkurs für Pilzmikroskopie, der auch für AnfängerInnen und Interessierte zur Pilzmikroskopie allgemein geeignet ist.
Modul II ist ein Spezialkurs zur Notfalldiagnostik „Krankenhausmikroskopie“).
Modul III deckt das Theoriewissen zur Ökologie, Systematik, Genetik, Taxonomie und dem Umweltrecht ab.

Der Besuch der drei Module berechtigt zur Prüfung zum Pilzsachverständigen. Auch hier ist die Tätigkeit dann über die BMG haftpflichtversichert.